In Interviews werde ich oft gefragt, was ich von der Neuen Leipziger Schule halte: NICHTS. Es ist ein von außen aufgesetzter Begriff ! Die Künstler selbst malen – wie schon seit Urzeiten – das, was sie wollen. Und das ist gut so. Und wenn es Menschen gibt, die ihre Schubladen beschriften müssen, dann sollen sie es tun. Die Künstler selbst müssen dies nicht.
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Ich denke, dass sich ein Kunststil einfach herausbildet – und das ist schon seit jeher so. Künstler schließen sich zusammen und entwickeln, teilweise unbewusst, einen neuen Stil – übernehmen Erkenntnisse, Ideen, Inspirationen .
Schulen gibt es auch seit jeher, danach richtet sich ein angehender Künstler und darüber hinaus kommt die individuelle Entwicklung, die zu einer neuen Schule führt …
Meiner Meinung nach hat es auch viel mit dem `Geschmack` der Zeit zu tun! Heute: Nur Provokation fällt auf ! In diese Schublade will doch niemand !!!
Niemand – besonders kein Künstler – lässt sich so einfach in eine Schublade stecken ! Aber indem er in seiner Zeit lebt und sich Künstler nennt – fällt er in eine `Schublade` rein. Und – Beschriftungen gibt es IMMER von außen.