So manch ein aufmerksamer Leser, nicht nur der Leipzig-Interessierte, wird möglicherweise geneigt sein, bei der Verinnerlichung des folgenden Textauszuges ein von harten Licht- und Schattenreflexen sanft umschmeicheltes und doch von eher abstrakten Einflüssen geprägtes Fragezeichen in seine Kunstmappe zu legen. Doch ist das der Sinn von Kunstkursen ? Vielleicht von denen in anderen unbedeutenden Weltmetropolen, aber doch nicht in Leipzig, wo selbst bei abendlichen Kerzenschimmer bis tief in die Nacht ein Mappenkurs ein unvergessliches Erlebnis sein darf …
Zitat: “Nach diesem seien alle Menschen einander gleich in seinsmächtiger Andacht.”
Was aus Schmerzen kam, beweisen sie deutlicher, die verlangen, dass diese den stets noch schwärenden Verdacht der Wurzellosigkeit bestärken. Ich erkannte Momente des gleichen schuldhaften Ganzen, auch etwas Fetischistisches und Scheinhaftes … Die zunächst deskriptiv eingeführte Kategorie Eigentlichkeit, wie eine Generation zuvor die heute wieder umgeisternden Werte bezeichnet, wird zum Eigentlichen. Wer den Dingen ins Gesicht schaut und sie mit Aufrichtigkeit behandelt, die Argumente als verwirrend zu verachten, posiert.
Was ist nun der eigentliche Sinn von einem Kunstkurs ? Was der von einem Mappenkurs ? Und was kommt denn nun in solch eine Mappe ? Und was ist überhaupt Kunst ? Ist es die schmilzende Lebkuchenglasur in einem überhitzten Raum an einem eisig kalten Dezembertag in Leipzig … ?
November 8, 2008
Kategorien: Kunst . Tags:Kunstkurs, Kunstmappenkurs, Mappenkurs, Mappenvorbereitung . Autor: costa . Kommentare: 1 Kommentar